Dyskalkulie

Von einer Dyskalkulie spricht man, wenn ein durchschnittlich oder gar überdurchnittlich intelligenter Mensch Probleme beim Erlernen des Rechnens hat.

Verursacht werden diese Schwierigkeiten aufgrund einer differenten Sinneswahrnehmung, die in den Bereichen Optik, Akustik oder Raumwahrnehmung, vorhanden sein kann. Diese „andere Wahrnehmungsverarbeitung“ wird vererbt – daher kommt Dyskalkulie in Familien oftmals gehäuft vor.

Außerdem kann man bei dyskalkulen Menschen beobachten, dass die Aufmerksamkeit beim Rechnen oft nicht gehalten werden kann.

Um eine Dyskalkulie zu überwinden ist gezielte pädagogisch-didaktische Hilfe unbedingt anzuraten!

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Dyskalkulie oder Rechenschwäche?

Um eine Förderung richtig planen zu können ist es wichtig zwischen einer genetisch bedingten Dyskalkulie und einer Rechenschwäche, die nur vorübergehend auftritt, zu unterscheiden. Auslöser einer Rechenschwäche können zum Beispiel ein unvorhergesehens Ereignis, wie die Scheidung der Eltern oder ein Todesfall in der Familie, ein Lehrerwechsel oder eine längere Krankheit des Kindes sein. Durch Aufholen des Lernstoffes und viel Übung kann man einer vorübergehenden Rechenschwäche entgegenwirken.

Mit einer Dyskalkulie kann man die Probleme in der Schule durch eine gezielte Förderung ebenfalls überwinden, jedoch ist der Fördereinsatz ein anderer. Ein dyskalkuler Mensch ist und bleibt sein lebenlang ein dyskalkuler Mensch.

Wichtig ist mir dabei, dass Sie wissen, dass Dyskalkulie KEINE Krankheit, Behinderung oder Störung ist, sondern eine andere Art der Wahrnehmung, die auch Vorteile mit sich bringt. Zum Beispiel können dyskalkule Menschen dreidimensionale Dinge besser wahrnehmen und haben meist ein besonderes Talent im technischen und im künstlerischen Bereich!

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